Ingenieur- und Planungsbüro LANGE GbR

Dipl.-Ing. Wolfgang Kerstan und Dipl.-Ing. Gregor Stanislowski
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Monitoring


 
Monitoringsysteme gewinnen an Bedeutung als Grundlage für Dokumentation, Analyse und Bewertung von Naturschutzmaßnahmen. Die Bewertungen sollen Aufschluss über die Durchführung und die Wirkungen von Naturschutzprogrammen oder -maßnahmen geben. Zweck der Bewertung ist zum einen, den Erfolg zu dokumentieren, zum anderen die Durchführung zu verbessern und zu diesem Zweck die Ergebnisse der Bewertung als Feedback in die weitere Planung einzubeziehen.
 
  Unsere Leistungen am Beispiel Detail-Monitoring zur Evaluierung von EU-Agrarumweltmaßnahmen
(NAK-Programm - Naturschutzgerechte Teichbewirtschaftung)
 
Foto Teich
  • Standardisierte Bestandsaufnahme und -bewertung der Vegetation und ausgewählter faunistischer Gruppen auf Dauerbeobachtungsflächen (Teiche) - Erstaufnahme und Wiederholungsuntersuchungen in definierten Abständen
  • Dateneingabe in Monitoring - Datenbank
  • Prüfung der Veränderungen als Erfolgskontrolle
  • Hinweise zur Modifikation der Maßnahmen
 
  Unsere Leistungen am Beispiel Monitoring von Kompensationsmaßnahmen
 
Foto Moor
  • Beschreibung von Zielbiotoptypen bei Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen
  • Bestandsaufnahme und -bewertung von Boden, Wasserhaushalt, Vegetation und ausgewählter faunistischer Gruppen auf Dauerbeobachtungsflächen in regelmäßigen Abständen
  • Fotodokumentation
  • Ermittlung des Zielerfüllungsgrades zu den jeweiligen Zeitschnitten
  • Ermittlung von Beeinträchtigungen und Störungen
  • Handlungsempfehlungen
  • Dokumentation der erfolgreichen Kompensation
  • Öffentlichkeitsarbeit, Präsentation der Ergebnisse
 
  Unsere Leistungen am Beispiel Monitoring von Lebensraumtypen im "Nationalpark Sächsische Schweiz" im Rahmen der FFH-Berichtspflichten
 
Foto Knoblauchkroete Unter dem Namen Natura 2000 wird derzeit durch die EU-Mitgliedsstaaten ein länderübergreifendes kohärentes ökologisches Netz besonderer Schutzgebiete zum dauerhaften Erhalt der Biologischen Vielfalt geschaffen. In der FFH-Richtlinie ist in den Art. 11 und 17 ein allgemeines Monitoring festgeschrieben, dessen Ergebnisse zusammen mit den durchgeführten Maßnahmen alle 6 Jahre an die EU-Kommission gemeldet werden müssen.

Vor diesem Hintergrund wurde in Sachsen ein Monitoringkonzept erarbeitet, das u.a. auf repräsentativ ausgewählten Stichprobenflächen den Erhaltungszustand der Lebensraumtypen erfaßt und bewertet. Im Rahmen des Monitoring-Projektes werden Stichprobenflächen eingerichtet und durch intensive Untersuchung verschiedener physikalisch-chemischer, vegetationskundlicher, floristischer und faunistischer Parameter charakterisiert und bewertet.

 
  • Auswahl und Einrichtung von Dauerbeobachtungsflächen
  • Bodenuntersuchungen (Bodentyp und -form, Humustyp, pH-Wert, C/N-Verhältnis)
  • Vollständige floristische Erfassung (Gefäßpflanzen, Moose und Flechten) und Vegetationsaufnahmen nach BRAUN-BLANQUET
  • Quantitative Erfassung des Anteils von Neophyten, Störungs-, Nährstoff- und Brachezeiger sowie des Verbuschungsgrades
  • Aufnahme der Waldentwicklungsphasen und von Totholz- und Biotopbäumen
  • Individuenzählung mit Kleinquadraten (u.a. Therophyten, Rosettenpflanzen, Jungwuchs)
  • Faunistische Erfassung nach standardisierten Methoden (u.a. Siedlungsdichte Brutvögel, Landschnecken, Spinnen, Laufkäfer und xylobionte Käfer, Heuschrecken, Tagfalter und Makrozoobenthos)
  • Bewertung des Erhaltungszustandes der Lebensraumtypenflächen
  • Eingabe der Ergebnisse in Monitoring-Datenbanken