Ingenieur- und Planungsbüro LANGE GbR

Dipl.-Ing. Wolfgang Kerstan und Dipl.-Ing. Gregor Stanislowski
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Artenschutz


 
Die FFH- und Vogelschutzrichtlinie der EU sowie die Novellierungen des Bundesnaturschutzgesetzes stellen neue Anforderungen an den Artenschutz in Deutschland. Durch zahlreiche Rechtsurteile wurden Vorhaben gestoppt oder verzögert, weil sie gegen artenschutzrechtliche Vorgaben verstoßen haben. Gerade vor dem Hintergrund der Planungssicherheit ist es bei jedem Vorhaben wichtig, fachlich fundierte und rechtssichere Unterlagen zum speziellen Artenschutz vorzulegen.

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW empfiehlt ein 3-stufiges Prüfverfahren (Festlegung des Untersuchungsrahmens, Eingriffsbeschreibung und -bewertung, Ausnahmeverfahren) in seiner Arbeitshilfe Arbeitsschritte im Rahmen eines artenschutzrechtlichen Gutachtens.

 
  Unsere Leistungen zur Festlegung des Untersuchungsrahmens
 
Foto Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling
  • Vorhabensbeschreibung mit Darstellung der bau-, anlagen- und betriebsbedingten Wirkungen
  • Darstellung der Wirkungsintensität und des maximalen Einflussbereichs des Vorhabens
  • Darstellung der Einflussbereiche der einzelnen Wirkfaktoren des geplanten Vorhabens
  • Prüfung von Vorkommen planungsrelevanter Arten im Untersuchungsgebiet
  • Auswahl der Arten und Begründung
  • Einzelbeschreibung konfliktträchtiger Arten hinsichtlich der ökologischen Funktion der Lebensstätten der betroffenen Population
  • Festlegung des Untersuchungsrahmens
 
  Unsere Leistungen zur Eingriffsbeschreibung und -bewertung
 
Foto Küchenschelle
  • Erfassung der lokalen Population oder Metapopulation
  • Artbezogene Beschreibung der ökologischen Funktion der Lebensstätten
  • Beschreibung von funktionserhaltenden Maßnahmen
  • Darstellung des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes und evtl. bestehender Wissenslücken und Prognoseunsicherheiten
  • Bewertung des Vorhabens hinsichtlich des Erhaltungszustandes der lokalen Populationen
 
  Unsere Leistungen im Ausnahme-/Befreiungsverfahren
 
Foto Libelle
  • Ermittlung der jeweiligen lokalen Population und deren Erhaltungszustand, Bedeutung der lokalen Population für die Art in der biogeographischen Region
  • Prüfung von Vorhabensalternativen
  • Beschreibung von vorgezogenen, kompensatorischen Maßnahmen
  • Darstellung des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes und evtl. bestehender Wissenslücken und Prognoseunsicherheiten (inkl. Risikomanagement)
  • Bewertung der Ausnahme-/Befreiungsvoraussetzungen