Ingenieur- und Planungsbüro LANGE GbR

Dipl.-Ing. Wolfgang Kerstan und Dipl.-Ing. Gregor Stanislowski
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Biotopmanagement


 
Das Management wertvoller Biotope und der Habitate seltener Tier- und Pflanzenarten hat erheblich an Bedeutung gewonnen seit der Etablierung des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000. Eine umfassende Erhebung und Bewertung gibt Aufschluss über die ökologischen Zusammenhänge und ist Grundlage für die Planung von Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung von Lebensraumtypen und Arten in den besonderen Schutzgebieten.
 
  Unsere Leistungen am Beispiel Managementplanung in FFH- und Vogelschutzgebieten
 
Foto Bekassine
  • Standardisierte Erstaufnahme der Lebensraumtypen nach Anhang I und Arten nach Anhang II FFH-Richtlinie sowie Vogelarten nach Anhang I bzw. gemäß § 4 (2) Vogelschutzrichtlinie entsprechend der formalen Anforderungen der jeweiligen Bundesländer
  • Bewertung des aktuellen Erhaltungszustandes der Lebensraumtypen und der lokalen Populationen relevanter Tier- und Pflanzenarten sowie der Kohärenzfunktionen
  • Ermittlung von Gefährdungen und Beeinträchtigungen
  • Planung von Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung
  • Dateneingabe in Monitoring - Datenbanken
  • Abstimmung mit Eigentümern und Nutzungsberechtigten
  • Fördermöglichkeiten zur Umsetzung und Kostenkalkulation
  • Präsentation der Ergebnisse
 
  Unsere Leistungen am Beispiel Pflege- und Entwicklungsplanung in Naturschutzgebieten
 
Foto Moor
  • Bestandsaufnahme und -bewertung von Flora, Vegetation und ausgewählten faunistischen Gruppen
  • Untersuchung von Bestandsveränderungen und deren Ursache sowie Ermittlung von Defiziten und Gefährdungen
  • Darstellung der Veränderungen
  • Bewertung der Schutzwürdigkeit und Festlegung der angestrebte Schutz- und Entwicklungsziele
  • Planung notwendiger Schutz- und Pflege- sowie möglicher Entwicklungsmaßnahmen
  • Kostenkalkulation
  • Ergebnispräsentation
 
  Unsere Leistungen am Beispiel Biber-Management im Freistaat Sachsen
 
Foto Biber

Nach der erfolgreichen Wiederansiedlung des Bibers in verschiedenen Naturräumen kommt es infolge seiner landschaftsverändernden Tätigkeit zunehmend zu Konflikten mit Landnutzern. Diese entstehen vornehmlich bei Vernässung oder Überflutung landwirtschaftlicher Nutzflächen, seltener in den Bereichen Wasserbau bzw. Hochwasserschutz, in der Forstwirtschaft oder durch Beeinträchtigung privater Grundstücke.
Foto von Biber geknickter Baum Die Erfassung des Status quo der Biberpopulation ist sinnvoll, um zukünftig im Sinne eines Bibermanagements strategisch vorausschauend handeln zu können. Die Notwendigkeit ergibt sich sowohl aus dem erforderlichen Härtefall - Ausgleich bei verursachten Schäden als auch aus der sinnvollen Instrumentalisierung des Bibers (z. B. als natürlicher Renaturierer) im Naturschutz.

Planausschnitt
  • Bestandsaufnahme und -bewertung der Biberpopulation
  • Darstellung der Habitatnutzung
  • Bewertung der Habitateignung von Gewässern
  • Entwicklungsprognose der Bestände und mögliche zukünftige Ausbreitungsachsen
  • Recherche und Darstellung der bisher aufgetretenen Konflikte mit der Land-, Forst-, Fischerei- und Wasserwirtschaft sowie Privatpersonen
  • Prognose der zukünftigen Konfliktbereiche